Skip to main content

Hochbeet selber bauen – was spricht dafür?

Hochbeete sind derzeit besonders beliebt – und zwar zu Recht. In diesem Artikel gehen wir der Frage auf den Grund, warum dem so ist und was man beim Bau beachten muss.

 

GRÜNDE FÜR EIN HOCHBEET

  • Gründe für die zunehmende Beliebtheit gibt es viele. Zum einen schafft ein Hochbeet optimale Bedingungen für Gemüse, Obst und Kräuter.
  • Zum anderen schätzen Menschen mit ständigen Rückenschmerzen die Tatsache, dass sie sich beim Gärtnern nicht mehr bücken müssen. Man arbeitet im Stehen, oder im Falle von Tischbeeten sogar im Sitzen.
  • Wühlmäusen, Schnecken und anderem lästigen Getier wird der Zugang zu den geliebten Pflanzen deutlich erschwert.
  • Ein Hochbeet nimmt wenig Platz weg und erbringt eine reiche Ernte.
  • Auch optisch macht ein gut konstruiertes Hochbeet ganz schön was her und erfreut das Auge des Betrachters – gerade auch dann, wenn man eventuell Flachbeete und Hochbeete geschickt miteinander kombiniert.

 

WAS SOLLTE MAN BEIM BAU BEACHTEN?

Bevor begeisterte Heimwerker loslegen und sich ein Hochbeet selber bauen, sollten zuvor ein paar Punkte bedacht werden:

 

ARBEITSHÖHE

Maßband

Auf welcher Höhe sollen die Tomaten wachsen?

Eine Arbeitshöhe von 90 Zentimetern – etwa wie bei Küchenarbeitsflächen ist ideal für die Arbeit im Stehen. Möchte man gerne im Sitzen gärtnern, dann sollte das Hochbeet ca. 60 Zentimeter hoch sein. Da man auch in der Mitte des Beetes bequem arbeiten möchte, sollte ein Hochbeet in keinem Fall breiter als 120 Zentimeter sein.

Hochbeete sind übrigens gerade auch für Menschen im Rollstuhl eine ausgezeichnete Option, da sie auf diese Weise nicht auf das Gärtnern verzichten müssen.

 

BODENKONTAKT

Möchte man die Beet Konstruktion direkt auf dem Gartenboden errichten, oder soll das Hochbeet einen eigenen Boden haben? In letzterem Fall gewinnt man zu den sonstigen Vorteilen auch noch eine gewisse Flexibilität, was den Standort angeht.

 

STANDORT

Auch der Standort will überlegt sein. Um Sonnenlicht am optimalsten auszunutzen, werden die meisten Hochbeete in Nord-Süd-Ausrichtung angelegt. Somit zeigen die kurzen Seiten also Richtung Osten und Westen.

Kompass

Ein Kompass hilft bei der Ausrichtung

 

MATERIAL

Mobilen Hochbeete sind in der Regel aus Kunststoff oder Metall. Ansonsten lassen sich die praktischen Hochbeete aber auch aus Betonplatten, Gabionen, Hohlblocksteine, Rasengittersteinen oder anderen Materialien erstellen. Das häufigste Material ist und bleibt aber immer noch naturbelassenes oder druckimprägniertes Holz. Besonders geeignet ist widerstandsfähige und wetterfeste Holz von Lärche, Robinie oder Douglasie.

Lesen Sie jetzt welches Material wir empfehlen:
Holz, Metall oder doch Plastik?

 

FRÜHBEET

Wer bereits im Februar erste Radieschen keimen lassen oder Pflücksalat aussähen möchte, der kann sein Hochbeet problemlos in ein Mini-Gewächshaus umfunktionieren.

Eine schützt die Pflanzen nicht nur vor Kälte, sondern auch vor übermäßiger Nässe. Im Sommer schützt sie das zarte Gemüse zudem vor allzu starker Sonneneinstrahlung.

 

Unser kleiner Extra-Tipp: Man kann ganz besonders originelle Hochbeete aus Europaletten bauen. Diese sind etwas ganz besonderes und sehr kostengünstig.


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *